Unsere Leistungen
Bei folgenden "Schädlingen" stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Wanderratte
Die Tiere sorgen das ganze Jahr über für Nachwuchs und sind sehr produktiv. Prinzipiell sind Wanderratten Allesfresser, bevorzugen in der Regel aber pflanzliche Nahrung.
In ihrer ursprünglichen Heimat bewohnen sie Wälder und Gelände mit vielen Büschen, in Europa kommen sie jedoch hauptsächlich in der Nähe von menschlichen Siedlungsbereichen vor, oft in der Nähe von Wasser. Hier bewohnen sie Abwasserkanäle, Mülldeponien, Keller, Lagerhäuser, Ställe, Bauernhöfe oder ähnliches.
Die Wanderratte gilt als Vorrats-, Material- und Hygiene- oder Gesundheitsschädling, da sie Schäden durch Fraß und Verschmutzung an Nahrungsmitteln anrichtet und ebenso wie andere Rattenarten Überträger zahlreicher Keime und Krankheitserreger ist.
Außerdem ist sie Wirt verschiedener Parasiten, wie z.B. dem Rattenfloh (Xenopsylla cheopis), dem Überträger von Yersinia pestis, dem Erreger der Pest.

Hausmaus
Die Hausmaus (Mus musculus domesticus, L.) wurde von Menschen weltweit verbreitet. Ein Weibchen kann im Laufe eines Jahres über 100 Junge zur Welt bringen welche bereits nach rund einem Monat geschlechtsreif sind. 24 Stunden nach der Geburt könnte die Mutter wieder befruchtet werden. Dadurch sind Mäuse eine Tierart mit einer sehr hohen Vermehrungsrate.
Die Art richtet große wirtschaftliche Schäden durch Fraß und Verunreinigung von Nahrungsmitteln an. Darüber hinaus können die Mäuse Kurzschlüsse von technischen Anlagen verursachen, wenn sie elektrische Leitungen annagen.
Außerdem übertragen die Tiere eine Reihe von Infektionskrankheiten auf den Menschen. Häufig sind Hausmäuse mit bakteriellen Krankheitserregern wie Leptospiren, Salmonellen und Pasteurellen infiziert.

Schädlingsmonitoring
In Lebensmittelbetrieben ist es wichtig, zusätzlich zu den Bekämpfungsmaßnahmen ein Überwachungssystem zur Kontrolle einzurichten. Die Lebensmittelhygieneverordnung fordert ein derartiges Vorgehen, um eine permanente Überwachung der Räumlichkeiten und Lagerbestände sicherzustellen. Auch Betriebe, die keinen Schädlingsbefall haben, benötigen ein System zum Nachweis der "Schädlingsfreiheit". Dieses Monitoring ermöglicht es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Prävention zu ergreifen, bevor ein Befall entstehen kann. Ein effektives Schädlingsmonitoring ist somit unerlässlich, um die Lebensmittelqualität zu sichern und gesetzliche Vorgaben einzuhalten.

Wespen
Sollten sie unter einem Wespenbefall leiden, helfen wir Ihnen gerne weiter. Vorrangig siedeln wir Wespen um. Dazu stehen wir in Kontakt mit der unteren Naturschutzbehörde und deren Beratern. Ist es möglich, wird das Nest schonend entfernt und an einem geeigneten Standort wieder ausgesetzt. Wespen stehen unter Naturschutz und dürfen nur unter bestimmten Bedingungen abgetötet werden.
Wir beraten Sie dazu gern.

Marder
Ein Marderbefall kommt oft unverhofft und die meisten Menschen sind schlichtweg hilflos, weil sie nicht wissen, wie man den Marder vertreiben soll. Ob im Haus, auf dem Dachboden, in Seitenwänden oder Zwischendecken: Die Schäden können umfangreich und kostenintensiv sein. Neben unangenehmen Gerüchen wie Fäkalien und verwesenden Aas werden oft Dämmmaterialien zerstört. Kabel angefressen oder Solaranlagen beschädigt.
Er unterliegt nicht dem Artenschutz, dafür jedoch dem Jagdrecht. Konkret bedeutet dies, dass kein Marder ohne Jagdschein erlegt werden darf, wohl aber vertrieben. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass der Nager nicht gefangen, verletzt oder gar getötet werden darf.

Ameisen
Ameisen sind wichtige Glieder der biologischen Vielfalt. Sie zählen allerdings auch zu den Vorratschädlingen, die sich gerne von zucker- oder eiweißhaltigen Lebensmitteln ernähren. Diese Lebensmittel können durch Verschlep-pung von Keimen verderben und sollten entsorgt werden. Ameisen, die in Deutschland im Haus vorkommen können, bergen i.d.R. keine gesundheitlichen Risiken. Der Biss oder Stich von Ameisen ist in unseren Breiten ungefährlich. Bei empfindlichen Personen können Quaddeln oder Allergien in Form von Ausschlägen oder Schwellungen auftreten. Ameisen können als Materialschädlinge z.B. in elektrische Geräte eindringen, wodurch es im schlimmsten Fall zu Kabelbränden kommen kann. Einige Ameisenarten gehören zu den Holzschädlingen.

Kakerlake / Schabe
u. a. Blattella germanica (Deutsche Schabe)
Die Deutsche Schabe ist die in deutschen Haushalten am häufigsten vorkommende Art. Sie wird 12–16 mm groß, ist hellbraun und trägt zwei charakteristische dunkle Längsstreifen auf dem Halsschild. Die Tiere bevorzugen warme, feuchte Bereiche wie Küchen, Bäder und Heizungsräume. Ein Weibchen kann im Laufe seines Lebens mehrere hundert Nachkommen hervorbringen.
Schaben gelten als Hygieneschädlinge, da sie Krankheitserreger und Allergene übertragen und Vorräte verunreinigen können. Wir setzen gezielte Gel-Köder und Monitoring-Fallen ein und kontrollieren den Erfolg.

Bettwanze
Cimex lectularius
Die Bettwanze ist ein flügelloser, nachtaktiver Blutsauger, der sich vorwiegend von menschlichem Blut ernährt. Ausgewachsene Tiere sind 4–7 mm groß und rötlichbraun. Tagsüber verstecken sie sich in Matratzennähten, Bettgestellen, Ritzen und hinter Bildern. Die Vermehrung erfolgt rasch: Ein Weibchen legt in seinem Leben mehrere hundert Eier.
Bettwanzen verursachen juckende Stiche und können durch Reisegepäck oder gebrauchte Möbel leicht eingeschleppt werden. Eine frühzeitige und konsequente professionelle Bekämpfung ist entscheidend, da sich die Population schnell ausbreitet.

Lebensmittelmotte
Plodia interpunctella (Dörrobstmotte)
Die Dörrobstmotte ist der häufigste Vorratsschädling in Haushalten und Betrieben. Die Raupen spinnen Gespinste in Getreideprodukten, Nüssen, Trockenobst und Schokolade. Ein Weibchen legt bis zu 400 Eier – die Entwicklung vom Ei bis zum Falter dauert je nach Temperatur nur wenige Wochen.
Befallene Lebensmittel werden ungenießbar, und die Motten verbreiten sich rasch in der gesamten Küche oder Lager. Wir kombinieren konsequente Hygieneberatung, Pheromonfallen und gezielte Bekämpfungsmaßnahmen für eine nachhaltige Lösung.

Kleidermotten
Tineola bisselliella
Kleidermottenlarven ernähren sich von Keratin und befallen Wolle, Kaschmir, Pelze, Federn und Teppiche. Die erwachsenen Falter sind unscheinbar und fliegen kaum. Typische Anzeichen sind unregelmäßige Fraßlöcher und feine Gespinste.
Ein unerkannter Befall kann wertvolle Textilien und Polstermöbel nachhaltig schädigen. Wir behandeln befallene Bereiche gründlich, setzen Pheromonfallen ein und geben klare Empfehlungen zur Vorbeugung.

Silberfische
Lepisma saccharina
Silberfischchen sind feuchtigkeitsliebende Urinsekten, die vor allem in Bädern, Küchen und Waschküchen vorkommen. Sie ernähren sich von stärkehaltigen Stoffen, Papier, Kleber und Textilfasern. Die Tiere sind nachtaktiv und können mehrere Jahre alt werden.
Obwohl sie keine Krankheiten übertragen, können sie Papier, Bücher und Textilien beschädigen und gelten als Indikator für Feuchtigkeitsprobleme. Wir reduzieren die Lebensgrundlagen und bekämpfen den Befall gezielt und nachhaltig.

Flöhe
u. a. Ctenocephalides felis (Katzenfloh)
Flöhe sind blutsaugende Parasiten, die vor allem durch Haustiere eingeschleppt werden. Die Entwicklung vom Ei zur adulten Floh findet überwiegend in Teppichen, Polstern und Fußbodenritzen statt. Ein Weibchen kann mehrere hundert Eier legen.
Flohstiche jucken stark und können bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen. Wir behandeln die Umgebung gründlich und unterbrechen den Entwicklungszyklus.

Stadttauben
Columba livia f. domestica
Stadttauben nisten gerne an Gebäuden, auf Dachvorsprüngen, in Dachböden und an Fassaden. Ihr Kot ist aggressiv und kann Fassaden, Solaranlagen, Fahrzeuge und Lüftungsanlagen stark beschädigen. Zudem können Parasiten und Krankheitserreger übertragen werden.
Wir reinigen verschmutzte Bereiche fachgerecht, entfernen Nester und sichern die Gebäude mit geeigneten, tierschutzgerechten Abwehrsystemen (z. B. Spikes, Netze oder Stromdrähte) dauerhaft ab.

Waschbär
Procyon lotor
Der Waschbär ist in Deutschland inzwischen weit verbreitet und gilt als invasive Art. Er ist nachtaktiv, äußerst geschickt und nutzt gerne Dachböden, Schuppen, Garagen und ungenutzte Gebäudeteile als Unterschlupf. Waschbären können erhebliche Schäden an Dämmung, Dachkonstruktionen, Elektroleitungen und Abdichtungen verursachen. Zudem hinterlassen sie Kot und Urin, die Geruchs- und Hygieneprobleme mit sich bringen.
Wir arbeiten mit artgerechten und tierschutzkonformen Methoden: Vergrämung, Ausschluss von Eintrittsstellen und – falls erforderlich – Fang und Umsiedlung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden. Ziel ist eine dauerhafte und legale Lösung.
